Die Technik

 

FOGO SAGRADO ist eine brasilianische therapeutische Technik schamanischen Ursprungs, welche von dem Landwirt, Pharmazeut und Heiler ALOYZIO DELGADO NASCIMENTO entwickelt wurde. Er nannte seine Technik ALINHAMENTO ENERGÉTICO (auf deutsch: Energetische Ausrichtung), nachdem er viele Jahre lang diverse brasilianische Indianerstämme studiert - und mit ihnen zusammen gelebt hatte.

Nachdem sie viele Jahre als Kanaltherapeut mit Aloyzio zusammen gearbeitet hatte, entwickelte MONICA OLIVEIRA nach dem Tode Aloyzios die Technik des FOGO SAGRADO, welche aus einer Synthese des Schamanismus, des orientalen Wissens, der Psychologie und der Quantenphysik besteht.

Im FOGO SAGRADO wird die Technik normalerweise von zwei sensitiven Therapeuten ausgeübt: Ein Kanal und ein Dirigent.

Aber sie kann auch von einem einzigen Therapeuten ausgeübt werden- Der allein arbeitende Therapeut kanalisiert und dirigiert selbst die Energiekörper des Klienten (es ist sogar auch möglich, die eigenen Energiekörper selbstständig zu kanalisieren und zu dirigieren).

Carlos Henrique Alves Correa (der Schwager von Monica, auch Erbe der Mission Aloyzios) entwickelte eine Technik, die es ermöglicht, die energetische Ausrichtung komplett selbstständig zu betreiben. Jener Technik gab er den Namen "Ouro verde" (grünes Gold).

Der kanalisierende Therapeut ist derjenige, der die Ablesung des Energiefeldes macht (auch wenn der Dirigent dies auch bewerkstelligen könnte) und er ist derjenige, der die psychoemotionalen Inhalte-, die wir auch als Energiekörper bezeichnen, verkörpert und ausdrückt. Er drückt auch letztlich den Lichtkörper und das Mantra aus.

Vielleicht sollte man den kanalisierenden Therapeuten korrekterweise als empfangenden Therapeuten bezeichnen, da ja beide Therapeuten sensitive Therapeuten sind. Streng gesehen sind beide Therapeuten als Kanäle zu bezeichnen, da sowohl die Ablesung des Energiefeldes als auch die Reinigungsphase (Kanalisierung und Dirigenz), die Phase des Lichtkörpers und des Mantra, und sogar die Erklärung der Arbeit in der ersten Session Teile der Interaktion mit dem Christusbewusstsein ebene sind. Jeder Teilnehmer dieser Interaktion kanalisiert und fühlt somit, jeder einzelne Teilnehmer verwendet auch seine Intuition.

Der Dirigent ist derjenige, der mit den vom Kanal manifestierten Energiekörpern kommuniziert, mit der Absicht, dem Energiekörper den Weg zu bereiten, sich selbst in ein Gleichgewicht zu bringen und sich zu heilen. Dies geschieht über die verwandelnde Aktion des Christusbewusstseins- die Lichtdimension, die diese Heilarbeit unterstützt- und seiner Wächter (Lichtwesen, die diese Lichtdimension ausmachen).

Beide Therapeuten werden mit dem Klienten interagieren, mit der Absicht, die Verbindungen und Links der bearbeiteten Fragen herzustellen, um zu sehen, was nun aus der Bewusstseinsebene und was nun aus dem Unterbewusstsein (und seinen Symptomen) stammt. Sie versuchen zu verstehen, was ihnen die Synchronizität und Resonanz andeuten wollen, und die daraus resultierende Lehre, die die Situation ihnen signalisieren möchte. Sie versuchen auch, die Knoten aufzufinden, die in unserer Kindheit, zu unserer Geburt, während der Schwangerschaft oder in vergangenen Leben entstanden sind. Es wird versucht, die Beziehungen zu unseren Eltern, Partnern, Kindern, Kollegen und Freunden in ein Gleichgewicht zu bringen und die Endringlingsenergien und Interferenzen zu reinigen.

Wie damals in den Geschichten, die Aloyzio über seine Beobachtungen der Heilungen in Indianerstämmen erzählte, nimmt der kanalisierende Therapeut die Rolle des sensitiven Indianers ein, der die Krankheit ausdrückt, während der dirigierende Therapeut die Rolle des Medizinmannes einnimmt, der mit der Erkrankung redet und sie dann versendet.

Fogo sagrado ist die gleiche Jahrtausende bestehende Spitzentechnik wie die der Medizinmänner und Schamanen, aber im Unterschied zu jenen wird sie in einer Umgebung einer therapeutischen Praxis ohne irgendwelche Rituale ausgeübt.

Eine Einzelsitzung des Fogo Sagrado vollzieht sich in drei Phasen:

Erste Phase:
Erklärung der Arbeit und Ablesung des Energiefeldes

Der erste Teil der ersten Einzelsitzung eines Klienten besteht immer aus einer Erklärung über die Arbeit des Fogo Sagrado (dessen Ursprung, Technik und Ergebnisse), und diese Erklärung wird oftmals auch kanalisiert, weil die gleichen Erklärungsinhalte nicht in der gleichen Form an z.B. einen spirituellen Menschen und an einen materialistisch-dialektischen Atheisten weitergegeben werden können.

Man sollte intuitiv die beste Art der Erklärung für das Verständnis des einzelnen Klienten wählen, damit jener die Arbeit so gut und so leicht wie möglich versteht.

Die Erklärung ist auch wichtiger Bestandteil der Therapie, da sie eine ganze philosophische, psychologische und energetische Sichtweise mit sich trägt, und dafür sorgt, dass viele "Groschen fallen".

Die Therapeuten werden Zugang zu den im Energiefeld (kausaler und ätherischer Körper) des Klienten befindlichen Bildern und Gefühlen erlangen. Diese werden sich als Symbole des Bewusstseins/Unterbewusstseins ausdrücken, um darauf folgend vom Klienten interpretiert zu werden, da wir von dem Prinzip ausgehen, dass wir nur seinen Namen und seine äussere Gestalt kennen, und er selbst (von den drei Anwesenden) seine eigene Geschichte am besten kennt.

Man bittet ihn also, nach der Ablesung zu erörtern, ob die während der Ablesung bereitgestellten Bilder seiner Vergangenheit angehören, oder ob sie ihn an eine Beziehung zu jemandem erinnern, oder ob diese Bilder in ihm irgendein Gefühl oder Emotion erwecken.

Wenn es passieren sollte, dass sogar alle drei Anwesenden zusammen die Bilder nicht interpretieren können, könnten diese Bilder sogar einen Teil der Zukunft des Klienten darstellen, etwas was sich noch nicht auf der Ebene der Verwirklichung befindet, aber schon in seinem Energiefeld festgesetzt ist und später einen Sinn ergeben könnte.

Jetzt könntest du mich fragen, ob es möglich wäre, eine Vorhersage über deine Zukunft zu machen. Ich würde sagen, dass es sehr wichtig ist, sich darüber bewusst zu sein, dass sich alles im Universum in ständigem Wandel befindet und das es Taten gibt, die die Richtung der Geschichte verändern, und dass genau deshalb nichts wirklich festgesetzt ist. Die Zukunft ist dynamisch im Bezug auf dich und auf das Universum, sie gehört dir, mit deinen Verhaltensweisen, egal ob im Licht oder im Schatten.

Es kann passieren, dass viele von den gesagten Sachen- speziell die vom Klienten zuvor nicht erkannten- später vom Klienten bestätigt werden, wie es unzählige Male geschieht, da die Therapeuten sich vor allem auf den gegenwärtigen Moment fixieren, damit die Zukunft des Klienten sogar besser wird, als ohnehin schon geplant.

Zweite Phase:
Die Reinigung des Energiefeldes


In dieser zweiten Phase passiert der Empfang der im Ungleichgewicht stehenden Energiekörper. Es ist wichtig, daran zu erinnern, dass der gesamte in dieser Phase manifestierte Inhalt in die Lichtdimension übergeben wird, um somit das Energiefeld von diesem Inhalt zu befreien, und letztendlich eine tiefgehende Analyse des Inhalts nicht notwendig ist.

Genau in diesem Moment hat der eine Therapeut die Funktion des Kanals- der andere die des Dirigenten inne. Beide bewerkstelligen somit gleichermaßen die Arbeit des Therapeuten und des Kanals.

Der größte Teil der Arbeit wird in einer anderen Dimension in der Partnerschaft des Christusbewusstseins ebene mit dem höheren Wesen des Klienten erarbeitet und verwirklicht.

Der restliche Teil der Arbeit wird durch die Therapeuten verwirklicht. In Form der Kanalisierung, Dirigenz und übergabe der Energiekörper, sowie auch in Form der therapeutischen Interaktion mit dem Klienten, in der Teilung des Feedbacks und im Verbinden der Fakten, Gefühle und Menschen, um das Verständnis des Gefühls für den Sinn und die Funktion des Lebens des Klienten zu erwecken.

In dieser ersten Phase wird der Klient dem Kanal seine im Ungleichgewicht stehenden Energiekörper ausstrahlen, und diese somit für die Bearbeitung zur Verfügung stellen.

Der dirigierende Therapeut spricht durch den Kanal mit den Energiekörpern (kleine Teile der Person) und wird versuchen, diesen bewusst zu machen, in welchem Maße sie das Leben des Klienten stören und aus dem Gleichgewicht werfen. Weiterhin wird der Dirigent versuchen sie zu überzeugen, dass sie die gleiche Energie, aber in einer anderen Polarität dazu verwenden könnten, um das größtmögliche Potential zu schöpfen. Er gibt Vorschläge für Veränderungen, die dem Klienten zu Gute kommen, bis dieser Energiekörper überredet ist, in eine Lichtdimension versendet zu werden, um dort verwandelt zu werden. Es ist sehr wichtig, dass dieser quantische Teil der Person wirklich Willens ist, sich zu verbessern, in das Licht gehen zu wollen, um geheilt zu werden.

Mehrere Energiekörper werden im Laufe einer Sitzung empfangen und der Klient hat die Möglichkeit, sich mit seinen eigenen Gesten, Worten und Inhalten zuzuschauen.

Diese Energiekörper sind unabhängig von Zeit und Raum, somit kann der Klient dem Kanal ein Register des Energiefeldes ausstrahlen, welcher vorgefallen sein kann, als er z.B. fünf Jahre alt war, und welcher nach so einer langen Zeit immer noch Symptome, Reaktionen und Geschehen in Bezug auf seine Person hervorruft. Auch wenn dieser Inhalt im Unterbewusstsein schlummert, oder aus einem vergangenen Leben stammt.

Es kann auch passieren, dass der Klient seinen eigenen Energiekörper nicht als solchen erkennt. Dies bedeutet, dass diese Inhalte in seinem Unterbewusstsein aktiv sind, nun werden die Therapeuten also versuchen zu analysieren, was für Effekte und Symptome dieser Inhalt in dem Leben des Klienten verursacht.

Die Therapeuten werden für die Dauer der Sitzung alles was empfangen wird miteinander verknüpfen, dies können Botschaften, Bilder, Musik,etc. im Feld des Klienten sein. Am Ende der Sitzung wird der Klient seine Geschichte aus einer anderen Perspektive gesehen haben, was für ihn auch sehr interessant sein kann.

Es kommt vor, dass der Kanal einen Energiekörper einer Person empfängt, die in naher Beziehung zum Klienten steht (Mutter, Vater, Kinder, Partner,etc.) und dessen Energie im Energiefeld des Klienten erkennbar ist. Der Klient hat in diesem Falle die Möglichkeit, mit diesem Energiekörper über Dinge zu reden, die früher schwierig anzusprechen waren (z.B. Personen, mit denen der Klient die Beziehung abgebrochen hat, oder mit Personen, die sehr entfernt sind). Er kann auch mit Personen sprechen, mit denen das Gespräch unmöglich war (wie es der Fall mit Personen ist, die in eine andere Dimension gegangen sind, oder auch Personen, die unsere Dimension noch nicht erreicht haben), um somit Hilfe anzubieten, oder das Zusammenleben mit jenen zu harmonisieren.

Nach der Versendung dieses Energiekörpers hat die Beziehung die Tendenz, sich zu harmonisieren, beide Parteien profitieren gleichzeitig davon.

Es ist von äußerster Wichtigkeit zu wissen, dass man in keinster Weise in das Energiefeld des Klienten eindringt. Diese Energiekörper werden sich nur mit der Erlaubnis seines höheren Ich manifestieren, somit werden seine persönlichen Geheimnisse immer gewahrt und respektiert, es manifestieren sich also nur jene Inhalte, die er selbst erlaubt.

In dieser Arbeit versucht man nicht, die Energie so umzulenken und zu manipulieren, um seine persönlichen Wünsche zu befriedigen. Das höhere Ich des Klienten weiss ganz genau, was das beste für Dieselbe ist, immer ein Gleichgewicht der Wünsche und der Notwendigkeiten erhaltend.

Während des Prozesses des Empfangs gehen die Energiekörper wörtlich aus der Person heraus, sie werden also "angesaugt", wie durch einen chirurgischen Eingriff im Unterbewusstsein.

Eine weitere extrem wichtige Sache ist, dass alles was während der Sitzung gesagt wird (Gespräche, Insights, Erinnerungen,etc.) als Inhalt gesehen wird, zusammen mit den nicht manifestierten Energiekörpern, und daß all dies in das Christusbewusstsein ebene mitversendet wird, um dort umgewandelt zu werden.

Dritte Phase:
Lichtkörper (Lichtwesen) und Mantra

Gehen wir nun zur dritte Phase der Arbeit über, in welcher der Klient merken wird, dass die Energiekörper den entgegengesetzten Weg machen werden.

In der ersten Phase sind sie aus dem Klienten herausgegangen- aus seiner Schattenseite- und erreichten den Kanal. Der Dirigent hat sie zum Zwecke des Lichtempfangens, der Umwandlung ihrer Polarität und Neuorientierung in das Christusbewusstsein ebene versendet. Sie bringen nach diesen Veränderungen das beste Potential dieser Energie zurück und füllen diesen leeren Raum, der durch ihre Versendung entstanden ist. Nun schwingen jene Elemente in einer „höheren Oktave”.

Jetzt kehren diese umgewandelten Energiekörper aus der Lichtdimension zurück zum Kanal, der diese wiederum manifestieren wird. Jeder dieser Lichtkörper wird als „Lichtwesen” des Energiefeldes des Klienten bezeichnet.

Sie werden einen Code oder Mantra mit sich bringen, dies kann ein Wort oder ein Satz sein, dessen Schwingungspotential je nach seiner Funktion Effekte im Energiefeld hervorrufen wird. Jene Funktion wird auch durch das Lichtwesen mitgeteilt.

Diese Codes sind gleichzusetzen mit dem Eigenanteil des Klienten an der Arbeit, denn dieser hat jetzt die Möglichkeit, sich mit seinem Lichtwesen zu verbinden. Diese Mantras können sowohl in schwierigen Momenten, als auch einfach zum Dank oder zur Stärkung des Energiefeldes verwendet werden.

Wir könnten also behaupten, dass das Christusbewusstsein ebene 2/3 der energetischen Arbeit übernimmt, und der Klient zu 1/3 die Verantwortung trägt, mit sich selbst einen Kompromiss, eine Partnerschaft mit seiner Lichtseite (Lichtwesen) einzugehen, und seine Bewegungen und Verhaltensweisen aufmerksam zu beobachten, damit die alten Verhaltensmuster nicht erneut aufgebaut werden.

DER HEILKREIS

Eine weitere Modalität, mit Fogo Sagrado zu arbeiten, ist der Heilkreis, wenn einem eine Gruppe von Leuten zur Verfügung steht. Alle Personen setzen sich in einen Kreis, eine Person legt sich in die Mitte des Kreises, und die zwei Therapeuten entwickeln die 3 Phasen der Technik.

Das interessante an dieser Arbeitsmodalität ist, dass durch das Gesetz der Resonanz alle Personen im Kreis davon profitieren, die sich auf irgendeine Weise mit den Inhalten und Verhaltensmustern der durch den Kanal manifestierten Energiekörper der liegenden Person identifizieren. Diese Energiekörper der sich damit identifizierenden Personen werden zusammen mit den von der in der Mitte liegenden Person manifestierten in einem grossen enregetischen Paket versendet. Wenn der Lichtkörper zurückkehrt, profitieren alle in gleicher Weise.


WAS SIND DENN DIE ENERGIEKÖRPER?

Energiekörper gleichen energetischen Hüllen (Psychoemotionale- oder Quantische Körper), die vom Menschen und von seinen Lebenserfahrungen ausgehend mit der Funktion kreiert werden, sich vor Leid, Erinnerungen, schmerzhaften und traumatisierenden Registern zu schützen. Auf der anderen Seite, "verhelfen" sie dem Menschen aber auch dazu, seine Potentiale im Laufe seines Lebens oder Leben zu beschränken, zu begrenzen, oder zu Subutilisieren. Dies bewirkt, dass dysharmonische Verhaltensmuster, die seinem Glaubensgebäude entstammen, sein Verhalten in negativer Weise beeinflussen, und somit seine wahre Essenz verbergen: Die Einheit und das Glück.

Die essentielle energetische Dysbalance, welche sich in unzähligen Formen von Erkrankungen zeigen kann (körperliche-, psychoemotionale-,Verhaltens-, und Sozialerkrankungen) ist nichts weiter als unsere Ignoranz (die Hindus nannten dies avidya) gegenüber dieser wahren Realität der Einheit, die wir eigentlich schon sind.

Diese Dysbalance kreiert eine riesige Anzahl an Charakteren in unserer Existenz, Interaktion und Manifestation zwischen ihnen erlaubend. Sie bestimmen unser Verhalten und bewirken paradoxe Verhaltensweisen gegenüber unseren reinsten Wünschen. Diesen Charakteren geben wir den Namen „Energiekörper”.

Unsere Energiekörper sind im Gegensatz zu unserem physischen Körper abstrakt. Man kann sie nicht anfassen, aber trotzdem fühlen. Unser physischer Körper ist wie eine Ummantelung über die Gruppierung der vielfältigen Körper, die unseren psychoemotionalen- und energetischen Komplex ausmachen.

Diese Energiekörper ergeben in der Gesamtheit unsere Persönlichkeit und unseren Charakter.

Sie sind als psychoemotionale Einheiten zu sehen (sie wirken auf der astralen und mentalen Ebene), die sich im Laufe unseres Lebens aus glücklichen und schmerzhaften Prägungen zusammensetzen.

Es ist wichtig das Thema anzuschneiden, dass man schon lange vor der Manifestation der Gedanken (dazu muß man erst geboren werden und das Sprechen erlernen) fühlen konnte. Beginnend von der Entwicklung des Nervensystems in der Gebärmutter der Mutter, fängt man an zu fühlen. Von diesem Punkt an registriert man psychoemotionale Informationen im Unterbewusstsein.

Diese psychoemotionalen Kerne gruppieren sich und interagieren untereinander, und bilden somit unsere Persönlichkeit und unseren Charakter, mit ihrem feinmaschigen Netz der Kontrollen und Abwehrmechanismen, die immer in Funktion der zwei atavistischen Grundimpulse stehen: Die Suche nach Befriedigung, und das Meiden des Leides (was immer wieder betont wird, aber im Unterbewusstsein erhalten bleibt und sich in der psychischen-, emotionalen- und körperlichen Ebene manifestiert).

Es ist, als ob wir ein ständiges Fußballspiel in uns haben. Die Mannschaft des Lichts (austarierte Energiekörper) und die Mannschaft der Dunkelheit (Energiekörper in dysbalance). Unsere Aufgabe ist es, die Spieler der Schattenmannschaft zu "überreden", ins Licht überzugehen, weil unsere wahre Natur aus Gleichgewicht, Freude, Kraft und der Fähigkeit loszulassen besteht.

Alles was sich nicht in der wahren Natur befindet, ist ein "Gespenst", Irrglaube, falsch polarisierte Energie.

Folgendes Beispiel dient zur Konkretisierung:

"Das Kleidungsstück"

Zu jeder Erfahrung, die wir im Leben machen, ziehen wir uns ein energetisches Kleidungsstück an.

Wenn diese Erfahrung schön und konstruktiv ist, ziehen wir uns ein neues, sauberes Kleidungsstück an. Wenn die Erfahrung wiederum schmerzhaft und traumatisierend ist, ziehen wir uns ein altes, unreines Kleidungsstück an. Wir leben schwer und überlastet mit diesen diversen Kleidungsstücken.

Bei jeder Erfahrung die wir durchleben, passiert es, dass Kleidungsstücke aus der Vergangenheit- ob positiv oder negativ- anfangen in uns zu schwingen, wenn unser Verstand/Ego eine gegenwärtige Situation als ähnlich mit einer alten Erfahrung einschätzt, ganz so als würde alles wieder so passieren wie früher.

Wir sagen (scherzhaft), dass wir im Fogo sagrado die alte, verdreckte Kleidung ablegen, in die Reinigungsfirma des Christusbewusstseins ebene versenden, damit sie erneuert, sauber und gebügelt zurückkehrt.

Die Hindus bezeichnen diese psychoemotionalen Eindrücke (die Energiekörper) als samskaras (Eindrücke), die unsere vasanas (unseren Glauben, unsere Verhaltensmuster und Tendenzen) ausmachen.

Also können wir sehen, dass die Emotionen in unserem Leben ein höchst vorherrschender Faktor sind. Und in diesem dualen Universum, in welchem alles aus Gegensätzen besteht (man erinnere sich an Yin und Yang!), könnte es mit den Emotionen auch nicht anders sein.

Die Emotionen sind Energien, die selbst auch zwei Polaritäten besitzen: z.B. wenn wir von Angst sprechen, sprechen wir auch von Mut und Vorsicht; Wenn wir von Trauer sprechen, sprechen wir auch von Freude; Wenn wir von Wut sprechen, sprechen wir auch von einer konstruktiven Energie, die etwas neues erschaffen kann; Wenn wir von Unruhe sprechen, sprechen wir auch von Ruhe, Hingabe und Entspannung; Und auf der anderen Seite der Verzweiflung wohnt das Vertrauen, die Hoffnung und die Schuldlosigkeit. Dies sind alles gleiche Energien mit verschiedener Polarität.

Die unzähligen Prägungen im Laufe unserer multiplen Existenzen hinterlassen Spuren und verwurzeln positive und negative psychoemotionale Informationen in unserem Unterbewusstsein, all dies ist abhängig von der Qualität der durchlebten Erfahrung (es kann z.B. ein Trauma aus einer Situation entstehen, die nur ein einziges Mal vorkommt, oder ein Verhaltensmuster, welches sich durch Wiederholung von Vorkommnissen entwickeln kann). Diese Verankerung von psychoemotionalen Emotionen bilden letztendlich unseren Charakter, unsere Persönlichkeit und spriessen (d.h. somatisieren) sich auf verschiedenste Weise: Als körperliche, psychische, emotionale, berufliche, soziale und partnerschaftliche Ungleichgewichte oder Erkrankungen.

Diese Gesamtheit der negativen psychoemotionalen Informationen- die ungleichgewichtigen Energiekörper- werden vom Kanaltherapeut empfangen und manifestiert, um dann versendet und vom Christusbewusstsein ebene in die positive Polarität umgewandelt und ausgeglichen zu werden. Somit entsteht ein Lichtkörper, welcher dem Klienten in der Form eines Lichtwesens mit einem Mantra als Botschaft zurückgegeben wird.

Viele Energiekörper verankern sich lediglich im Unterbewusstsein, wo sie Symptome hervorrufen, ohne dass sich die Person der Verbindung zwischen Symptomen und Ursache bewusst ist. Häufig versteckt ein Wunsch eine Notwendigkeit und andersherum.

Es kann manchmal auch sein, dass Extremsituationen plötzlich einen ganzen Komplex an zur Abwehr bestimmten Energiekörpern entwickelt- wie bei der Zwiebel mit ihren Schichten-dessen Kernfrage nicht mehr ersichtlich ist.

Mit Geschick reinigen der Kanal und der Dirigent das Energiefeld, bis sie endlich den Kern empfangen und versenden. Dies könnte man in dieser Arbeit die psychoemotionale und energetische Sinnesneuschöpfung der Inhalte sehen.

Heute weiss die Wissenschaft schon, dass das Gehirn nicht zwischen Vergangenheit und Zukunft unterscheiden kann, daraus folgt, dass alle Register konstant aktuell bleiben.

Deshalb unterstützt das Gehirn die Energiekörper, indem es neuronale Netze strukturiert, die die ganze Physiologie der Neurotransmitter und Hormone aufrecht erhält, die wiederum die Vergangenheitsregister in unserem Geiste und Körper am Leben erhalten.

Sobald der Kanal einen Energiekörper empfängt, löst sich das neuronale Netz, welches dieses bestimmte Verhaltensmuster ernährte, fortschreitend auf.

Wenn nun der Klient den Lichtkörper empfängt und mit dem Mantra arbeitet, baut er ein neues neuronales Netz auf, welches das alte ersetzt. Damit ist der Grundstein für neue, sich im Gleichgewicht befindende, aus dem Lichtkörper stammende Verhaltensmuster gelegt. Die Leute aus dem Orient nennen diesen Vorgang: "Eine zweite Natur erschaffen".

Die Energiekörper sind quantische psychoemotionale Einheiten, aus einer emotionalen Information (ein "Fühlen", verbunden an die Ebene des Astralkörpers), mit einer Thematik (die Perspektive des Faktums, verbunden mit der mentalen Ebene) bestehend.

Wenn der Kanal den Inhalt empfängt und den Lichtkörper "zurückgibt", bleibt im Unterbewusstsein noch eine Erinnerung- mehr oder weniger lebhaft- an das alte Verhaltensmuster.

Wenn der Klient nocht mit dem Mantra arbeitet, kann man sich zwar sicher sein, dass die Reinigung stattgefunden hat, aber man kann nicht garantieren, dass er die alten Verhaltensmuster nicht wieder aufbaut.

WAS IST DER LICHTKÖRPER?

Lichtkörper oder Wächter ist der Name, dem man dem/den Energiekörper(n), die in der Sitzung erschienen sind in der umgewandelten (Repolarisierten) Form gibt.

Er ist die Synthese des Gleichgewichts, der Harmonie und des Lichts aus der Quelle der ganzen Inhalte, die empfangen und im Christusbewusstsein umgewandelt wurden.

Der Lichtkörper ist eine quantische Entität, eine persönliche Zusammenkunft, die sich erneut an uns koppelt, uns somit einen tiefgreifenden innerlichen und äußerlichen "Upgrade" unserer Selbst zur Verfügung stellt.

Das Mantra ist der Name des Lichtkörpers. Es ist die Klangeinheit, Schwingungseinheit und symbolische Einheit dessen ausführender Funktion.

Wenn man dich beim Namen ruft, antwortest du

Wenn du dich im Lichte rufen willst, rufst du den Namen des Lichtkörpers, des Wächters deines Feldes.

DIE FUNKTION DES MANTRA

Wenn man seinen Garten erneuern- oder erneut anlegen will, muß man zu allererst das Unkraut beseitigen, dann die Erde umwälzen, um neue Sprösslinge zu pflanzen. Einige Zeit lang muss man diese regelmäßig giessen. Zuerst sind sie ein bißchen welk, bis sie endlich wachsen und die Natur ihre Entwicklung übernimmt.

Das Mantra im Fogo sagrado ist vergleichbar mit dem Giesswasser für die Sprösslinge- der Lichtkörper- den man anstelle des Unkrauts (Energiekörper) neu gepflanzt hat. Wenn man die Sprösslinge nicht giessen würde, würde das Unkraut wahrscheinlich wiederkehren.

Wenn wir den Computerjargon verwenden, entspricht das Mantra einem Paswort, welches man erhalten hat, um Zugang zur aktualisierten Version der Software zu erhalten, die auf dem Computer reinstalliert wurde, weil die alte Software ein Virus trug, und somit einen "Bug" hatte. Dieses Passwort gibt einem den Zugang zur upgedateten, neuen Software.

In einer poetischeren Sprache könnte man sagen, dass das Mantra der Klingelknopf ist, mit dem man sich selbst in einer höheren Etage seiner Selbst ruft.

Das Mantra ist der Name der quantischen Entität, der sogenannte Wächter- die Synthese der umgewandelten Energiekörper. Es ist einer selbst im Gleichgewicht und im Licht.

Manchmal, wenn der Lichtkörper am Ende einer Sitzung erscheint, erscheint er als allgemeiner Wächter des Christusbewusstseins ebene, und das Mantra ist der eigene Name des Klienten.

Das Mantra neutralisiert jenes was passiert, wenn man eine energetische Reinigung hinter sich hat, aber selbst nicht die Quelle des Problems bearbeitet hat: Im ersten Moment lastet der Druck nicht mehr auf den Schultern, aber nach einer Weile haben die alten Verhaltensmuster die Tendenz, wiederzukehren.

Es ist im Spiritismus für gewöhnlich zu sehen, dass Leute sehr belastet und besessen waren, daraufhin dann gereinigt und geheilt wurden, aber später mit der absolut gleichen Eindringlingsenergie und Interferenz zurückkehrten.

Wenn der kanalisierende Therapeut im Fogo Sagrado Energiekörper empfängt und ausdrückt, verlassen diese Inhalte wörtlich gesehen das Energiefeld des Klienten, aber in dessen Unterbewusstsein schwingen noch weiterhin die Erinnerungen an die alten Inhalte. Auf körperlicher Ebene werden die Erinnerungen an die alten Inhalte von neuronalen Netzen des Gehirns, die eine Komplexe Chemie von Neurotransmittern und Hormonen aufrecht erhält, noch erhalten.

Wenn der Lichtkörper den Klienten wieder erreicht, braucht es eine Zeit der "Verankerung", bis die neuronalen Netze der alten Verhaltensmuster den neuen, im Gleichgewicht stehenden, erweiterten Inhalten, Überzeugungen und Verhaltensmustern Platz einräumen.

Man stelle sich die eigene Wohnung vor, wie sie verdreckt, ungeordnet und vermüllt ist. Dann beauftragt man eine Reinigungsfirma, die alles reinigt, aufräumt, und später einem einen Besen und Reinigungsmittel in die Hand drückt, weil man die Wohnung selber erhalten sollte. Wenn man die Wohnung nicht konserviert und sauber hält, kommen Schmutz und Unordnung wieder zurück. Das Mantra ist der Besen und das Reinigungsmittel, welches man selbst verwendet, um die Wohnung sauber zu halten.

Dieses Mantra ist nicht unbedingt in der Meditation zu verwenden (obwohl wir nichts dagegen einzuwenden haben), es ist auch nicht dazu bestimmt, ständig und mechanisch wiederholt zu werden.

Das Mantra kann dann bedacht oder wiederholt werden, sobald man merkt, dass man wieder in die alten Überzeugungen und Muster verfällt, die in einer Sitzung oder in einem Heilkreis bearbeitet wurden, genau zum Ziele der Vereinigung des neuen, vom Lichtkörper gegebenen Registers mit dem Geist/Emotion/Ego- Komplex.

Sobald das Mantra seine Funktion erfüllt hat, sei es, wenn das neue Muster verwurzelt ist, wenn schon ein neues neuronales Netz enstanden ist, welches die neuen erleuchteten Inhalte unterstützt, dann schwindet das Mantra auf natürliche Weise, wie ein Arzneimittel, welches abgesetzt wird, sobald man von einer Krankheit geheilt wurde.

In der Hindu-Mythologie funktioniert es zum Beispiel wie im Fogo Sagrado: Die Götter sind die Wächter der universellen Qualitäten- Shiva ist die Gottheit der Wandlung und der Meditation; Krishna die Gottheit der Liebe; Rama die Gottheit des Dharma; Saraswati die Gottheit der Künste und der Weisheit; Lakshmi die Gottheit der materiellen und spirituellen Fülle, etc.

Wenn wir nun mit dieses Qualitäten und Tugenden in Kontakt treten wollen, verbinden wir uns mit Hilfe eines Mantras mit den Gottheiten- mit Zuhilfenahme von Meditation oder Bhajans und Kirtans (Gruppenchöre).

Normalerweise sind die hinduistischen Mantras die Eigennamen der Gottheiten, diese Mantras verbinden das Schwingungspotential des Klanges mit dem der Energie, also die universellen Qualitäten, welche die Gottheiten ausdrücken. Somit macht man einen direkten Link mit unseren eigenen Fähigkeiten und Talenten.

Man stelle sich vor, dass zum Beispiel milliarden von Menschen seit Jahrtausenden in Indien das Mantra OM NAMAH SHIVAYA beabsichtigen, meditieren und anstimmen. Man stelle sich die egregorische Energie vor, die auf dem ganzen Planeten produziert und aufrecht erhalten wird. Dies trägt eine unglaubliche Macht der Verwandlung des Schattens in Licht, und ausserdem einen Meditationsfocus.

Stellt euch diese egregorische Energie vor, wie sie mit der mächtigen inhabenden Intelligenz in Bezug auf das Mantra interagiert.

Stellt euch vor, wie diese beiden Kräfte mit euch interagieren, ihr, die schon all diese Qualitäten besitzt, aber diese nicht verwendet, also wendet Gebete, Mantras und Meditationen an eure Götter, denn sie werden zu euch zurückkehren, vervielfacht durch die Intelligenz/Egregora, in einer perfekten Spirale des Wachstums.

Die Macht und Stärke des Namen Gottes ist in praktisch jeder Religion anerkannt:

Im Vater Unser sagt man: “... geheiligt sei Dein Name”.

Die Proverbien und Psalme der Bibel sind gefüllt mit Passagen über den Namen Gottes

Im Judentum spricht man nicht einmal den Namen Gottes aus, so heilig ist er. Es gibt andere Namen, ihn zu nennen.

Im Islam ist der Name Allahs auch sehr stark und wichtig für die Religion.

Im Hinduismus sagt man, dass in dieser aktuellen universellen Ära (Kali Yuga, die schwarze Ära, die Eisenära, jene in welcher die Meschheit den primitivsten Zustand erlebt) die Verbindung mit anderen Dimensionen und Tugenden so blockiert ist, dass "Gott sich in der Potenz seiner heiligen Namen zeigt", und dies wird in Indien weitgehend aktzeptiert, unabhängig von den verschiedenen philosophischen Schulen: Gott und sein Name sind Eins.

Und seht, wie interessant dieser Zyklus ist: Die Weisen der Vergangenheit kanalisierten diese herrschenden Intelligenzen, ihre Funktionen und Formen des Kontaktes und der Interaktion mit jenen.

Leute beteten diese Intelligenzen als anthropomorph gestaltete Mythen an, und "ernährten" sie im Egregorischen (Gruppenseelischen) Sinne mit Intentionen, Kulten, Mantren, Liedern, Gebeten und Meditationen. Durch die Interaktion mit diesen Intelligenzen, die Egregora ernährend, erfährt und verwirklicht der Mensch über die Resonanz, daß er selbst auch diese universellen Qualitäten besitzt. Somit ist Gottes Intelligenz die Selbe wie die Seinige- das selbe unendliche Bewusstsein.

Atme dein Mantra, verkörpere seine Qualitäten. Die Mantren werden dir das zurückbringen, was du ohnehin schon bist.

DAS CHRISTUSBEWUSSTSEIN EBENE

Viele Meister sagten- und die Quantenphysik bestätigt dies- dass alles was außerhalb von uns ist, auch innerhalb von uns ist, wie auch andersherum.

Alle Qualitäten und Tugenden, die wir in uns besitzen, existieren auch außerhalb unserer.

Die Liebe, die Kraft, der Frieden, der Mut, die Zielsetzungskraft, die Fruchtbarkeit, die Gerechtigkeit, das Gleichgewicht, die Harmonie, die Disziplin, die Kreativität, die Freude, die Lust, die Flexibilität, die Ehrlichkeit, die Treue, die Friedlichkeit, die Schönheit...

All diese- und viele andere- Qualitäten und Tugenden "außerhalb" von uns werden von in höheren Sphären liegenden Intelligenzen geführt, in der universellen Hierarchie.

Es sind, zum Beispiel die Götter so vielfacher Mythologien und Kulturen: Es sind die Devas des Hinduismus, es sind die Krafttiere des Shamanismus, es sind die Engel, es sind die Orixas Afrikas, und es ist auch das Christusbewusstsein ebene - Die Egregora, die die Arbeit des Fogo Sagrado lenkt.

Die Lichtwesen können uns nichts anderes geben als das, was wir schon haben, weil die ganze Schöpfung in uns enthalten ist. Es fehlt uns an nichts, wir wurden vollständig und perfekt erschaffen, obwohl wir uns an dies nicht erinnern. Wir brauchen keine Götter um uns das zu geben, was wir schon besitzen.

Aber sie können mit uns interagieren und uns helfen, diese in uns vorhandenen Potentiale und Tugenden zu erwecken und zu entwickeln.

Im Laufe der Menschheitsgeschichte projizierte der Mensch diese archetypischen anthropomorphen Qualitäten und Tugenden in der Gestalt der Gottheiten nach außen, wobei jede Gottheit ihre Qualität und ihre Funktion erhielt, wie in einem kollektiven/psychologischen Prozess der Projektion und Transferenz: Außerhalb von sich sehen und außerhalb von sich suchen, was man schon in sich- aber in sich vergessen hat!?

Daraufhin schuf der Mensch die Götter nach seinem Ebenbild, in einem intuitiven Prozess, bei welchem Weise und Meister Schriften, theologische Konzepte, Rituale, philosophische Gebäude, psychophysische Techniken der Meditation und Methoden der Heilung und Erleuchtung kanalisierten.

Man beachte, dass alle Mythologien sehr funktionell sind: Die Gottheiten des Regens,- der Fruchtbarkeit,- der Gerechtigkeit,- der Kraft,- der Wahrheit...

So entstehen Götter, die uns als Spiegel dienen, die uns die Vollkommenheit reflektieren, die wir schon besitzen und sind, und jene auch ist, die von uns vergessen und unterverwendet wurde.

Da die Götter die eigene egregorische und archetypische Personifizierung dieser universellen Qualitäten und Tugenden (die jeder schon besitzt) sind, sind diese Wesen- Wächter, Devas, Engel, Orixas oder Krafttiere gleichzeitig von uns getrennt, sie sind aber auch gleichzeitig quantisch gesehen wir selbst in anderen Dimensionen.

Das gesamte menschliche Tun hat seine eigene Egregora, seine Gruppe von Wesen, die mit der verkörperten Welt interagiert (Führer, Meister, Vorgänger). Jede Familie, jede Religion, jede Klinik, jede Schule, jede menschliche Vereinigung hat ihre Egregora.

Zur gleichen Zeit, wie die Summe der Absichten, Gedanken und Gefühle einer Gruppe von Menschen mit einem gleichen Ziel ein egregorisches Sein erzeugt, wird auch eine quantische/energetische Entität auf synergistische Weise die gesamte im Kollektiv erzeugte Energie (positiv oder negativ) schützen und vervielfachen.

Die Egregora ist also eine Energie, die in diesen zwei Bahnen läuft: Auf einer Seite sind es überlegene Intelligenzen, die das Universum verwalten, und die mit dem Menschen interagieren, um seinen Lebensweg zu dynamisieren und zu harmonisieren.

Auf der anderen Seite haben sich diese Intelligenzen, durch Weise Leute kanalisiert, in anthropomorphe Mythen verwandelt- archetypische und egregorische Entitäten- die ernährt und energisiert werden durch Jahrtausende mit Absichten, Gebeten, Praktiken, Meditationen, Ritualen. Auf diese Weise bilden sie eine große Summe von Energie, in einem immensen Quantum der spirituellen Macht.

Und die Egregora des Christusbewusstseins ebene - welche der Arbeit des Fogo Sagrado Unterstützung, Schutz und Richtung bietet- wurde anfangs von Aloyzio und nachfolgend von Monica (bevor sie Aloyzio kannte) kanalisiert.

Häufig werden wir im Laufe unserer Sitzungen und Vorträge über die Bedeutung des Namens des Christusbewusstseins und seine offenbar religiöse Natur gefragt.

Die Idee ist oftmals, dass es sich hierbei um eine Sekte oder einen evangelischen, katholischen oder sogar spiritistischen Orden handeln könnte, mit der vermutung daß wir, wenn wir von Christus sprechen, ganz spezifisch Jesus meinen, einen der großen Geister des Lichts der christischen Hierarchie (wie es auch Siddharta Gautama in der budischen Hierarchie ist).

Der Christus in Christusbewusstsein ebene bezieht sich auf das christische Bewusstsein. Vielleicht wollte die Egregora die religiösen und kulturellen Wurzeln des Okzidents respektieren.

Es könnte auch genauso gut "Buddhabewusstsein ebene" heißen, wenn der Aloyzio im Orient gelebt hätte...

 

 

 

 

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